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Holmatro Rescue Experience

Zum ersten Mal während Rettmobil 2013 in Fulda:

Holmatro Rescue Experience

Während der Rettmobil 2013 findet die erste deutsche Veranstaltung der Holmatro Rescue Experience statt. Diese hochwertige Lernveranstaltung enthält mehrere wirklichkeitsgetreue Übungsszenarios hoher Komplexität und umfasst verschiedene Rettungsdisziplinen: Fahrzeugrettung, Rettung von Lastkraftwagen und USAR. Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 60/Tag (15 Teilnehmer pro Szenario) beschränkt, um eine optimale Lernerfahrung zu garantieren.

FahrzeugrettungMehrere Rettungsszenarios

Die Holmatro Rescue Experience wird auf dem Off-Road-Gelände auf dem Messegelände gehalten. Im Laufe eines Tages werden vier Teams herausgefordert, ihre Fähigkeiten in vier verschiedenen Rettungsszenarien zu zeigen, wie z.B. Fahrzeugrettung, Rettung von Lastkraftwagen und USAR. Jedes Team wird am Rettungsort von professionellen Ausbildern unterstützt. Die Organisation wird nach der Anmeldung die Teams aufstellen. Jedes Team wird am Rettungsort von professionellen Ausbildern unterstützt.

Professionelle Ausbildung

Die Menschen hinter der Holmatro Rescue Experience sind echte Fachleute. Die Ausbilder kommen von deutschen Feuerwehren und Rettungsdiensten und sind gut ausgebildet und sehr erfahren. Darüber hinaus werden qualifizierte Holmatro Mitarbeiter ständig die Sicherheit vor Ort überwachen. Holmatros Rettungsberater, Ian Dunbar, wird für die gesamte Organisation und der Aufstellung der verschiedenen Übungsszenarios verantwortlich sein.

Anmelden2013 03-Rettung von Lastkraftwagen 2

Die Holmatro Rescue Experience wird an allen 3 Tagen im Rahmen der Rettmobil 2013, stattfinden. Ihre Anmeldung erfolgt pro Tag. Die Teilnehmergebühren belaufen sich auf 60 Euro pro Person (exkl. MwSt.). In den Teilnehmergebühren ist die Teilnahme bei der Holmatro Rescue Experience, der Eintritt für die Rettmobil 2013 und Getränke und Snacks während der Veranstaltung enthalten.

Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist, empfehlen wir Ihnen, sich so schnell wie möglich anzumelden auf: www.kongkret.de (Kongresse/ Tagungen).

Wichtig: Eine Persönliche Schutzbekleidung muss mitgebracht werden.

 

Über Holmatro

Holmatro entwirft, entwickelt, produziert und liefert weltweit hydraulische Geräte und Systeme für die Feuerwehr- & Rettungsbranche, Special Tactics-Teams (Marine, Heer, Polizei) und industrielle Anwendungen. Als Experte für Hochdruck-Hydraulik investiert Holmatro unaufhörlich in Forschung und Entwicklung von neuen Produkten. Holmatro Produkte gelten als innovativ, hochwertig und vor allem effektiv unter den unterschiedlichsten Bedingungen. Mit einem ausgedehnten Händler-Netzwerk hat sich Holmatro zum Ziel gesetzt, leistungsstarke Lösungen für spezialisierte Industrien überall auf der Welt zu entwickeln.

Die Holmatro Gruppe gliedert sich in zwei Geschäftseinheiten: Holmatro Rescue Equipment und Holmatro Industrial Equipment. Für weitere Informationen verweisen wir Sie auf: www.holmatro.com.

Untersuchung zum Thema: „Vergleich der Berufswahlmotive zwischen Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege und Auszubildenden zum/zur Rettungsassistenten/in“

Liebe Auszubildende zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Liebe Auszubildende zum/zur Rettungsassistenten/in,

im Rahmen meiner Bachelorarbeit an der Katholischen Stiftungsfachhochschule in München führe ich eine Untersuchung zum Thema: „Vergleich der Berufswahlmotive zwischen Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege und Auszubildenden zum/zur Rettungsassistenten/in“ durch. Ziel der Befragung ist es herauszufinden, was Euch dazu bewegt, den jeweiligen Ausbildungsberuf zu ergreifen und welche Gründe für Eure Berufswahl vorliegen.

Die Befragung wird mittels eines Online Fragebogens durchgeführt und ist an alle Auszubildenden in der Gesundheits- und Krankenpflege und Auszubildende zum/zur Rettungsassistenten/in gerichtet. Im Fall der Auszubildenden im Rettungsdienst spielt es dabei keine Rolle, ob ihr euch noch in der schulischen Ausbildung oder bereits im Praktischen Jahr befindet.

Nun bin ich auf Eure Mithilfe angewiesen! Beantwortet bitte den Fragebogen unter folgendem LINK und leitet ihn an weitere potentielle Teilnehmer, bzw. an potentielle Multiplikatoren die Kontakt zur Befragungsgruppe haben weiter. (z.B. Rettungsdienste, Lehrrettungswachen, Schulen für Krankenpflege, Krankenhäuser, Hilfsorganisationen, etc.) Jeder Fragebogen zählt!

Der LINK zum Fragebogen lautet:

https://www.soscisurvey.de/Berufsmotive/

Wenn Interesse an der Untersuchung oder weitere Fragen bestehen, stehe ich Euch natürlich gerne Rede und Antwort.

Herzlichen Dank für die Unterstützung,

Benedikt Mersdorf

Afrawald 5 A 86150 Augsburg Tel.: 0821/449 887 5 Mobil: 0178/180 992 9 E-Mail:This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. t

„akut“ 2012 in Bremen ( 5.+6. Oktober 12)

 

 

 

Thementipps zur akut 2012

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

am Freitag und Sonnabend, 5. und 6. Oktober 2012, findet zum dritten Mal die Kongressmesse „akut – Deutsches Forum für Notfallmedizin & Rettung“ in der Messe Bremen statt. Parallel dazu und sogar bis Sonntag, 7. Oktober, sind die Weber Rescue Days zu Gast, die weltgrößte Ausbildungsveranstaltung zu technischer Rettung durch Feuerwehren.

Neue Antriebstechnologien

Energiewende – Neue rettungsdienstliche Herausforderungen. Seit Sommer 2011 ist der Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie und der Umstieg auf erneuerbare Energien beschlossen. In diesem Zusammenhang sind viele neue Technologien auf dem Vormarsch, die zugleich neue Gefahren bergen. Das zeigen Unfälle mit Elektroautos ebenso wie Verpuffungen in Biogasanlagen. Wie können sich Retter vorbereiten, wie müssen sie vorgehen, um sich nicht selbst zu gefährden? Dies ist Thema der Eröffnungssitzung der akut am Freitag, 5. Oktober, von 11.00 bis 12.30 Uhr in Raum Sylt, aber auch der Sitzung „Neue Fahrzeugtechnologie – Auswirkungen für die Retter“ am Samstag, 6. Oktober, von 15.00 bis 16.30 Uhr in Raum Amrum.

Unfall auf der Offshore-Windkraftanlage. In den Kontext der Energiewende gehört auch diese Sitzung zu Rettungseinsätzen auf Offshore-Windrädern. Damit beschäftigen sich am Samstag, 6. Oktober, Raum Langeoog, von 11.00 bis 12.30 Uhr der Leiter des Rettungsdienstes bei der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), Udo Helge Fox, Hans-Werner Monsees, Chef des Havariekommandos in Cuxhaven, und Dr. Matthias Ruppert, ärztlicher Leiter der ADAC-Luftrettung. Unter anderem geht es in der Sitzung um die geplante Notfall-Leitstelle für Offshore-Unfälle.

Foto-/Filmmotiv: Rettung aus der Luft. Ein Techniker stürzt von einer Offshore-Windkraftanalage in die Nordsee und verletzt sich schwer – wie versorgen ihn Rettungsdienst und Notärzte? Das simuliert die ADAC-Luftrettung am Samstag, 6. Oktober, ab 13.00 Uhr auf dem Freigelände. Ein Hubschrauber der Wiking Hubschrauber GmbH fliegt vom Stützpunkt Wilhelmshaven-Mariensiel mit einem Notarzt und einem Rettungsassistenten an Bord ein und lässt die Retter mit einer Winde hinab auf die Bürgerweide. Dort versorgen sie den „Verletzten“, eine Simulationspuppe. Und sie betreuen ihn auch weiter, während er und die Retter wieder am Seil an Bord des Hubschraubers gehoben werden.

Rettung im Alltag

Telefonreanimation. Laien am Telefon bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung anzuleiten: Diese Hilfe wirkt, so Experten. Bremen und Harrislee gehören zu den noch sehr wenigen Leitstellen in Deutschland, in denen der Ansatz systematisch eingesetzt wird. In Workshops wollen die Befürworter – darunter der Chef der Bremer Leitstelle, Michael Richartz – ihn Kollegen nahebringen (zum Beispiel Freitag, 5. Oktober, 9.30 bis 11.00 Uhr, Raum Pellworm).

Erste Hilfe bei Vergiftungen mit der „Bremer Liste“. Statt vieler teurer Gegengifte nur fünf an Bord von Notarztwagen – dafür wirbt die „Bremer Liste“. Sie ist Thema am Freitag, 5. Oktober, von 14.30 bis 16.00 Uhr in Raum Langeoog.

Schlussfolgerungen aus Registerdaten. Epidemiologische Datenbanken erlauben Analysen im großen Stil zu Fällen von Reanimation, Schlaganfall oder auch Traumen. Solche Analysen liefern wichtige Ergebnisse für die tägliche Patientenversorgung. Aktuelle Erkenntnisse sind Thema am Freitag, 5. Oktober, von 12.30 bis 14.00 Uhr, in Raum Norderney.

Foto/Filmmotiv: Retten Sie Herrn Wagner! „Oh, mir wird übel“, sagt Herr Wagner und der Rettungssanitäter greift zum Beutel. „Herr Wagner“: So nennen die Mitarbeiter der Rettungsdienstkooperation Schleswig-Holstein gelegentlich die Puppe, an der in ihrem Hightech-Trainingsrettungswagen (T-RTW) das Retten geübt wird. Die Puppe blinzelt mit den Augenlidern, spricht, schläft scheinbar wie ein richtiger Mensch. Auch ihr Puls und ihr Blutdruck verändern sich – je nachdem, wie die Trainier sie steuern. In Workshops (zum Beispiel am Freitag, 6. Oktober, von 10.00 bis 10.45 Uhr, insgesamt neun Termine, Stand A02/Halle 5) üben die Teilnehmenden für den Notfall. 

Foto-/Filmmotiv: WEBER RESCUE DAYS, 5. bis 7. Oktober, Hallen 5 bis 7. Bei der weltweit größten Ausbildungsveranstaltung in der technischen Hilfeleistung für Feuerwehren und Technische Hilfswerke üben die Teilnehmenden nach einem Theorieblock ab Freitag, 5. Oktober, 13.00 Uhr, auch an vielen Praxisstationen. Am Samstag und Sonntag, 6./ 7. Oktober, beginnt das Praxistraining um 8.30 Uhr. Unter anderem wird am Sonntag an einer Station ein Busunfall mit einer großen Zahl Verletzter (MANV) inszeniert.

 

Massenanfall von Verletzten (MANV)

Besondere Herausforderungen bergen Situationen, bei denen Retter  eine große Zahl an Verletzten zu versorgen haben. Darum beschäftigen sich stets mehrere Sitzungen der akut mit Großschadenslagen und ihren Konsequenzen. Hier zwei Beispiele:

Triagetraining. Zum Beispiel bei Massenkarambolagen ist binnen Sekunden zu entscheiden, wer zuerst behandelt wird und wer warten kann. Dieses Triage-Training ist fachlich, ethisch und rechtlich eine Herausforderung – wie vorzugehen ist, erarbeitet unter anderem der Leiter des Trainingszentrum medizinischer Bevölkerungsschutz im ASB Bremen, Jürgen Schreiber, in Workshops mit den Teilnehmern (zum Beispiel am Freitag, 5. Oktober, 14.30 bis 15.30 Uhr, Raum Amrum.

Sind Großveranstaltungen der „geplante“ MANV?, fragen die Referenten am Samstag, 6. Oktober, von 12.30 bis 14.00 Uhr, Raum Sylt. Dabei geht es um Planungssysteme für Großveranstaltungen oder auch den Umgang mit Flashmob-Events via Facebook und Co.

Weitere Informationen unter www.akut-bremen.de.

 

 

 

Notfallsanitätergesetz stößt auch auf Widerspruch

Der von der Bundesregierung vorgelegte Entwurf eines Gesetzes zum Beruf des Notfallsanitäters (17/11689) wird von Sachverständigen unterschiedlich beurteilt. Das wurde während einer öffentlichen Anhörung des Gesund­heitsausschusses unter Vorsitz von Kathrin Vogler (Die Linke) am Mittwoch, 31. Januar 2013, deutlich. Nach den Vorstellungen der Regierung sollen Notfallsanitäter eine neue Ausbildung erhalten, die sich wesentlich von der bisherigen Ausbildung zum Beruf des Rettungsassistenten unterscheidet. Unter anderem ist geplant, die Ausbildungsdauer von bisher zwei auf drei Jahre zu verlängern. Ebenfalls vorgesehen ist eine Erweiterung der Befugnisse für Notfallsanitäter im Vergleich zu den Rettungsassistenten.

 

RettSanG Nadler

Für den BVRD in der Ausschussitzung als Experte Prof. Dr. Gerhard Nadler (rechts)

 

"Unter dem Aspekt der Patientensicherheit nicht akzeptabel"

Insbesondere letzteres stieß bei der Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften Notärzte Deutschland (BAND) auf Wider­spruch. Auch eine dreijährige Ausbildung könne nicht sicher­stellen, dass invasive Maßnahmen gegenüber dem Patienten zu verantworten wären.

Zudem enthalte der Gesetzentwurf zu viele "unspezifische Formulierungen" und sei daher "unter dem Aspekt der Patientensicherheit nicht akzeptabel", urteilte der Vertreter des BAND. Auch die Bundesärztekammer sieht eine "viel zu weitgehende Freigabe" an ärztlichen Maßnahmen. Dies führe zu einer deutlichen Überforderung der Berufsgruppe.

"Unsicherheit bei nicht lebensbedrohlichen Verletzungen"

Anders bewertete das der Berufsverband für den Rettungsdienst. Man betrete mit der Neuregelung kein Neuland. Vielmehr werde im Rettungsdienstbereich – gegenwärtig ohne konkrete gesetz­liche Regelung – seit vielen Jahren so verfahren.

Auch der Ver­treter der Johanniter-Unfall-Hilfe bestätigte, dass schon heute in manchen Fällen Aufgaben des Notarztes übernommen würden. Bei lebensbedrohten Patienten sei dies Einsatzpraxis und auch klar geregelt, sagte der Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes. Unsicher sei die Situation bei nicht lebensbedrohlichen, gleich­wohl aber extrem schmerzhaften Verletzungen.

Bundeseinheitliche Regelung gefordert

Der Einzelsachverständige Christopher Niehues sieht in dem Gesetzentwurf keine Verbesserung der unklaren Rechtslage. Die Handlungskompetenz der Notfallsanitäter werde auf ein Mini­mum eingeschränkt, so Niehues. Es seien alle Maßnahmen aus­geschlossen, die auf eine Verbesserung des Patientenzustandes abzielten.

Auch das derzeit auftretende Problem der regional stark unterschiedlichen rettungsdienstlichen Versorgung werde nicht behoben, kritisierte er  und forderte eine bundeseinheit­liche Regelung.

"Frage der Finanzierung unklar"

Unklar ist nach Ansicht vieler Experten auch die Frage der Finanzierung der Ausbildung. Für den Malteser Hilfsdienst ist dies ein "unhaltbarer Zustand". Die geplante dreijährige Aus­bildung sei zudem personalwirtschaftlich kaum handhabbar und für die Auszubildenden unattraktiv, hieß es weiter.

Die gesetz­lichen Krankenkassen (GKV) sähen sich nicht in der Finanzie­rungspflicht, machte der Vertreter des Spitzenverbandes der GKV deutlich. Schließlich sei der Rettungsdienst als Teil der öffent­lichen Gefahrenabwehr "eindeutig eine öffentliche Aufgabe".

"Krankenversicherung soll Kosten übernehmen"

Das sieht die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände anders, die von einer engen Verknüpfung des Rettungswesens mit dem Gesundheitswesen sprach. Es sei zudem nicht akzep­tabel, wenn mit dem Verweis auf die Daseinsvorsorge versucht werde, Kosten abzuwälzen, sagte der Vertreter der Kommunen.

Auch der Arbeiter-Samariter-Bund sprach sich für eine Über­nahme der Kosten durch die Krankenversicherung aus. Kritisiert wurde außerdem, dass angehende Notfallsanitäter laut Gesetz­entwurf während ihrer dreijährigen Ausbildung nur als Prakti­kanten auf dem Rettungswagen mitfahren dürften. (hau/31.01.2013)

 

 

Liste der geladenen Sachverständigen

  • Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V.
  • Arbeitsgemeinschaft Rettungsassistentenschulen Deutschland (AgRD)
  • Berufsverband für den Rettungsdienst (BVRD)
  • Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V.
  • Bundesärztekammer
  • Bundesverband Deutscher Privatschulen
  • Bundesverband eigenständiger Rettungsdienste und Katastrophenschutz e.V. (BKS)
  • Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands
  • Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände
  • Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V.
  • Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V.
  • Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e.V.
  • Deutscher Feuerwehrverband e.V.
  • Deutscher Hebammenverband e.V.
  • Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes (DRK)
  • Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)
  • Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
  • Komba Gewerkschaft
  • Malteser Hilfsdienst e.V.
  • ver.di – Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft
  • N. N.
  • N. N.
  • N. N.
  • N. N.
  • N. N.
  • Dr. Christopher Niehues

Text:  http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2013/42454602_kw05_pa_gesundheit/index.html

Permalink: http://dbtg.tv/cvid/2145163

 

 

 

Braunwalder Erklärung zur Diskussion um den Referentenentwurf für das Notfallsanitätergesetz

Petition zur Diskussion um den Referentenentwurf "NotfallSanitäterGesetz".

Dort können auch Sie unterzeichnen!

Bundeskabinett beschließt Gesetz über den Beruf der Notfallsanitäterin und des Notfallsanitäters

Berlin, 10. Oktober 2012

Das Bundeskabinett hat heute die Einbringung des Gesetzes über den Beruf der Notfallsanitäterin und des Notfallsanitäters sowie zur Änderung weiterer Vorschriften in den Deutschen Bundestag beschlossen.

Die Bürgerinnen und Bürger Deutschlands haben in medizinischen Notfällen
Anspruch auf eine qualifizierte und flächendeckende Hilfe auf dem aktuellen Stand von Wissen und Technik. Hierzu ist unter anderem gut qualifiziertes Personal erforderlich. Der Bund regelt die Ausbildung zum Beruf des Rettungsassistenten. Diese Berufsgruppe trägt neben den Notärztinnen und Notärzten die Hauptlast und die hauptsächliche Verantwortung im Rettungsdienst. Ihre Qualifikation ist damit wesentliche Voraussetzung für eine fach- und bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung.

Bundesminister für Gesundheit, Daniel Bahr, erklärt dazu: „Notfallsanitäter sind häufig Lebensretter. Ihre Fähigkeiten und ihr Einsatz sind entscheidend, wenn es darum geht, Menschen in Not schnell zu helfen. Die Ausbildung zum Rettungsassistentenberuf erfolgt zur Zeit auf der Basis eines Gesetzes von 1989. Das reicht heute vielfach nicht mehr, um den Anforderungen an einen modernen Rettungsdienst gerecht zu werden. Deswegen greifen wir mit der Novelle der Rettungsassistentenausbildung langjährige und berechtigte Forderungen auf und modernisieren das Gesetz grundlegend.“

Kernpunkte des Gesetzentwurfs sind unter anderem die Verlängerung der
Ausbildungsdauer von zwei auf drei Jahre, eine Modernisierung des Berufsbildes und die Festlegung von Qualitätsanforderungen an die Schulen und Einrichtungen der praktischen Ausbildung. Um diese Weiterentwicklung nach außen kenntlich zu machen, wird die neue Berufsbezeichnung der „Notfallsanitäterin“ und des „Notfallsanitäters“ eingeführt. Im Ausbildungsziel wird beschrieben, über welche Kompetenzen die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter verfügen müssen, damit sie auch kritischen Einsatzsituationen gerecht werden können.

Eingeführt wird ein Anspruch auf Zahlung einer Ausbildungsvergütung über die gesamte Ausbildungsdauer. Eine kostenfreie Ausbildung ist wichtig, um den Nachwuchs für diesen wichtigen Beruf zu sichern.

Der Gesetzentwurf sieht zusätzlich eine Änderung des Hebammengesetzes vor, um der veränderten Tätigkeit der Hebammen und Entbindungspfleger Rechnung zu tragen, die sich zunehmend aus dem Krankenhaus in den ambulanten Bereich verlagert. Künftig sollen Teile der praktischen Ausbildung außerhalb der Kliniken bei freiberuflichen Hebammen oder in von Hebammen geleiteten Einrichtungen durchgeführt werden.

 

Quelle: http://www.bmg.bund.de/ministerium/presse/pressemitteilungen/2012-04/notfallsanitaetergesetz-im-kabinett.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

H:G-Forum "Sanitäts- und Rettungsmedizin" am 11. August in Unna

 

 

 

Am Samstag den 11. August veranstaltet die H:G - Hochschule für Gesundheit und Sport am Campus Unna bei Dortmund das erste H:G-Forum "Sanitäts- und Rettungsmedizin". Das Thema dieses Symposiums ist "Gefahrenabwehr bei Großveranstaltungen". Vielen Rettungsassistenten dürfte die H:G als die Hochschule bekannt sein, die an den Standorten Berlin, München-Ismaning und Unna bei Dortmund den Studiengang "Sanitäts- und Rettungsmedizin" anbietet. Die Veranstaltung wendet sich nicht nur an die Studenten in diesem Studiengang, sie wendet sich vor allem an die Fachöffentlichkeit, also das Rettungsfachpersonal und die Notärzte aus der Region. Zum einen wird ein analystischer Blick zurück auf das Unglück bei der LOVEPARADE 2010 in Duisburg geworfen werden, zum anderen wird die Gefahrenabwehr bei Großveranstaltungen generell behandelt werden. In diesem Rahmen wird es Vorträge namhafter Referenten, eine Austelllung von Postern zu Fachthemen und ein Programm im Außenbereich geben. Ein Notarzt, der in Duisburg vor Ort war, wird das Szenario dort umreißen; ein Referent aus den Reihen der Polizei wird sich zu den im Vorfeld der Loveparade diskutierten Sicherheitskonzepten äußern; ein namhafter Rechtsanwalt wird auf juristische Aspekte zur Gefahrenabwehr bei Großveranstaltungen und ein Sicherheitsingenieuer wird auf Aspekte zur Sicherheit bei Großveranstaltungen eingehen. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung zwingend erforderlich.

Das Programm finden Sie hier

 

Link:  http://www.my-campus-berlin.com/News.2274.0.html#c52105