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RETTmobil 2011 - Berichterstattung bei retter.tv

Die Europäische Leitmesse für Rettung und Mobilität meldet, dass in diesem Jahr erstmals mit retter.tv eine intensive Zusammenarbeit vereinbart wurde. Damit steigt retter.tv zu den besonderen Medienpartnern der RETTmobil 2011 auf, produziert eine Sonderseite mit einer Vielzahl an Berichten, Bildern und auch Videos rund um die Messe.

 

Das Team von retter.tv ist für alle Interessenten täglich auf der Messe unterwegs und hält Vorführungen, Aktivitäten und Stimmungsbilder in professionellen Videoreportagen fest.


www.retter.tv/rettmobil

DRF Luftrettung bei der Messe RETTmobil

Einen ausgestatteten Rettungshubschrauber präsentiert die DRF Luftrettung bei der Messe „RETTmobil“, die vom 11. bis zum 13. Mai in Fulda stattfindet. Besucher können an Stand 1407 in Halle 7 die rot-weiße Maschine des Typs BK 117, die auch für spezielle Intensivtransporte eingesetzt wird, besichtigen. Außerdem können sich Interessierte über die Arbeit der Lebensretter aus der Luft informieren. Erfahrene Besatzungsmitglieder beantworten Fragen wie: „In welchem Radius werden die Hubschrauber der DRF Luftrettung eingesetzt?“ oder „Zu welchen Einsätzen werden die Hubschrauber alarmiert?“ Darüber hinaus erläutern die Luftretter an einem Bildschirm das Flight Following-System „Rescue Track“. Damit haben Leitstellen bundesweit Hubschrauber immer im Blick und können diese besser disponieren. Während der „RETTmobil“ können auch die Besucher live die aktuelle Position und den Einsatzstatus der Hubschrauber der DRF Luftrettung verfolgen. Als weiteres Highlight zeigt die DRF Luftrettung an ihrem Stand einen Flugsimulator der Firma Eurocopter. Besucher können unter Anleitung der Eurocopter-Mitarbeiter im Flugsimulator ihre eigenen Einsätze fliegen.

 

Informationen zur DRF Luftrettung

Die DRF Luftrettung betreibt an 31 Stationen in Deutschland, Österreich und Dänemark¸ über 50 Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber. Darüber hinaus werden Ambulanzflugzeuge für weltweite Patiententransporte eingesetzt. Rund 500 Notärzte, 260 Rettungsassistenten, 170 Piloten sowie 70 Techniker sind für die DRF Luftrettung tätig. Im Jahr 2010 leistete die DRF Luftrettung insgesamt 36.900 Einsätze.

Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die gemeinnützig tätige Organisation auf die Unterstützung von Förderern angewiesen. In vielen Orten informieren deshalb Außendienstmitarbeiter die Bevölkerung über die Arbeit der DRF Luftrettung, um Förderer für den DRF e.V. zu werben. Sie tragen Dienstkleidung und können sich ausweisen. Fragen zur Fördermitgliedschaft beantwortet das Service-Team des DRF e.V. auch gerne telefonisch: Montag bis Freitag von 8.00 bis 20.00 Uhr, Telefon: 0711-70072211.

Mehr Informationen im Internet unter: www.drf-luftrettung.de

 

 

Pressestelle

Rita-Maiburg-Strafle 2

D-70794 Filderstadt

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Pressemitteilung zum EuropäischenTag der 112

P R E S S E M I T T E I L U N G    

Verantwortlich: Prof. Dr. med. P. Sefrin

                             Vorsitzender der agbn

 

 

Zum Europäischen Tag der 112 (11.2.11)

Notruf 112 lebensrettend

Notärzte beklagen Unkenntnis

 

Der Europäische Tag des Notrufes 112 lässt deutlich werden, dass nach wie vor Defizite in der Bevölkerung bestehen, was die Möglichkeit der Alarmierung des Rettungsdienstes bestehen.  75% wissen, dass in Deutschland diese Nummer besteht, aber nur bei 18% der Bevölkerung ist bekannt, dass in allen 27 Ländern der EU auf diesem Weg ein Notruf abgesetzt werden kann. Obwohl in Deutschland noch nicht die 112 flächendeckend zur Alarmierung von Rettungsdienst und Feuerwehr eingeführt ist, kann doch in jedem Fall eine Weiterleitung bei der Meldung eines medizinischen Notfalls erfolgen. 112 ist nicht nur der Feuerwehr-Notruf, sondern auch Anlaufstelle für die Alarmierung des Rettungsdienstes.

 

Die Notärzte der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte (agbn) weisen darauf hin, dass die Notruf-Nummer 112 grundsätzlich kostenfrei angewählt werden kann, gleichgültig ob vom Festnetzt, öffentlichen Telefonen oder dem Handy. Beim Handy muss allerdings eine SIM-Karte eingelegt sein. Gerade bei schweren Unfällen oder medizinischen Notfällen spielt die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes und dem Rettungsdienst eine entscheidende – manchmal lebensrettende – Rolle. Aus diesem Grund sollte nicht gezögert werden, den Notruf abzusetzen. Sollte sich später herausstellen, dass der „Notfall“ doch nicht so gravierend ist, hat dies für den Anrufer keine Konsequenzen und es werden auch keine Kosten anfallen. Nur ein bewusster Missbrauch wird zu strafrechtlichen Folgen führen, betonte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte (agbn) Prof. Dr. Peter Sefrin (Würzburg).

 

Ein gewisses Problem beim Notruf im Ausland kann in der sprachlichen Kommunikation bestehen. In Deutschland werden die Leitstellendisponenten geschult, um zumindest in englischer Sprache sich mit dem Anrufer zu verständigen. Aus dem Erste-Hilfe-Kurs bekannt ist das 5-W-Schema, das den Inhalt des Notrufes zur gezielten Disposition erleichtert.

· Wo ist der Notfall?

· Was ist geschehen?

· Wie viele Betroffene sind es?

· Welche Art von Verletzungen oder Krankheitszeichen liegen vor?

· Warten auf Rückfragen.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte

agbn – Sandweg 11 – 97078 Würzburg

 

Gabriele Lorenz

-Assistenz-

Tel. 0931 – 28 47 70

Fax 0931  - 28 47 46

 

mail an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Schwerverletztenversorgung nach Katastrophe bei Rostock war optimal abgestimmt

Pressemitteilung
der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU)
 
Schwerverletztenversorgung nach Katastrophe bei Rostock war optimal abgestimmt
 
Berlin – Das Traumanetzwerk Mecklenburg-Vorpommern zur Versorgung Schwerverletzter bestand seine erste Bewährungsprobe. Es ermöglichte eine optimale Vernetzung zwischen den Rettungsdiensten, Leitstellen und Kliniken. Durch eine abgestimmte Koordination konnten alle Verletzten innerhalb von zwei Stunden bestmöglich versorgt werden, teilt Professor Hartmut Siebert, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU), mit.


Perfekte strukturelle und organisatorische Versorgungsstrukturen waren nötig, um die durch die Massenkarambolage bei Rostock teils schwerstverletzten Unfallopfer gleichzeitig unter größtem Zeitdruck kompetent und adäquat zu versorgen. Diese sind gegeben durch das Traumanetzwerk Mecklenburg-Vorpommern, ein Zusammenschluss von 17 unfallchirurgischen Kliniken. Kurz nach Eingang der Unfallmeldung wurde vom Leiter der Unfallchirurgischen Universitätsklinik Rostock, Professor Thomas Mittlmeier, Katastrophenalarm ausgegeben und somit auch die im Traumnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern organisierten Kliniken zur Behandlung von Schwerverletzten aktiviert. Die Kliniken sind eingeteilt in drei verschiedenen Versorgungsaufgaben. Bei einer Katastrophe, wie einer Massenkarambolage, ist eine passgenaue Zuordnung der Unfallopfer auf die entsprechenden Kliniken möglich und nötig, um eine adäquate Versorgung abzusichern. Dabei werden Leichtverletzte in sogenannte lokale Traumazentren mit geringerer Versorgungstiefe und Schwerstverletzte in regionale bzw. überregionale Traumazentren mit der Möglichkeit zur Versorgung spezieller Verletzungsmuster, z.B. Polytrauma, verteilt. Die besonderen Umstände an der Unfallstelle, die Schwierigkeit bei diesen Wetterverhältnissen mit luftgebundenen Rettungskräften nicht optimal eingreifen zu können, machten vor allem die Einbindung der lokalen Traumazentren zwingend erforderlich.
 
„Bei der Versorgung Schwerstverletzter zählt jede Sekunde. Dabei bedeutet eine falsche Klinikszuweisung immer einen unnötigen und möglichst zu vermeidenden Zeitverlust. Durch die bereits am Unfallort gut abgestimmte Kommunikation mit den Rettungsdiensten und die optimale Verteilung der Unfallopfer auf die am Traumanetzwerk Mecklenburg-Vorpommern beteiligten  unfallchirurgischen Kliniken konnten wir eine leistungsstarke Versorgung sicherstellen“ so Mittlmeier, der auch Leiter des Traumanetzwerkes Mecklenburg-Vorpommern ist.
Derzeit befinden sich noch vier Patienten in Intensivbehandlung. Die acht Schwerstverletzten wurden auf die regionalen Traumazentren Güstrow und Klinikum Rostock Süd sowie das überregionale Traumazentrum Uniklinik Rostock verteilt. Insgesamt gab es über 130 Verletzte.
 
Das TraumaNetzwerk DGU ist eine wegweisende strukturelle und organisatorische Innovation der Versorgung Schwerverletzter in der Bundesrepublik Deutschland. Ziel ist die optimale Schwerverletztenversorgung rund um die Uhr unter standardisierten Qualitätsmaßstäben zu gewährleisten. Derzeit befinden sich bundesweit über 50 lokale Traumanetzwerke in Gründung.
 
Zum Zeitpunkt der Katastrophe trafen sich Unfallchirurgen, Vertreter der Rettungsdienstorganisationen und Notfallmediziner aus ganz Deutschland zum 3. Jahreskongress TraumaNetzwerk der DGU, um über die Verbesserung der Versorgungsqualität von Unfallopfern in Deutschland zu diskutieren. „Das Unglück bei Rostock macht uns sehr betroffen, da wir leider zusammen mit den hervorragend aufgestellten Rettungskräften nicht allen Unfallopfern wegen der in den Fahrzeugen ausgebrochenen Brände rechtzeitig vor Ort noch helfen konnten. Unser tiefes Mitgefühl gilt deshalb den Angehörigen der Verstorbenen, unser Dank aber all den vielen kompetenten Einsatzhelfern vor Ort und den Kollegen in den an der Versorgung beteiligten Kliniken“ so Professor Tim Pohlemann in seiner Funktion als Präsident der DGU bei der Eröffnung des Kongresses am 9. April in Berlin.
 
Das Unglück mit dieser singulären Dimension zeigt einerseits auf, wie wichtig eine strukturierte Vernetzung der Ersthelfer und der unfallchirurgischen Kliniken gerade in bevölkerungsarmen Flächenstaaten ist. Andererseits werden aber auch die Grenzen einer unfallchirurgischen Versorgung sichtbar. Die genaue Aufarbeitung der Katastrophe soll nun weitere wichtige Hinweise für die zukünftige Gestaltung des Traumanetzwerkes Mecklenburg-Vorpommern bringen.
 
Mehr Informationen unter:
www.dgu-online.de

 
Terminhinweis:
Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie
DKOU 2011
25. bis 28. Oktober 2011, ICC Berlin
Mehr Informationen im Internet: www.dkou.de




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