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Weiterbildung zum Rettungsassistenten wird vom Arbeitsamt gefördert

Rettungsschule des Deutschen Roten Kreuzes in Goslar:

NEU: Weiterbildung zum Rettungsassistenten wird vom Arbeitsamt gefördert


Hannover, 21.06.2011

(06/2011)

 

Seit Oktober 2010 darf die Rettungsschule in Goslar eine Weiterbildung zum Rettungsassistenten für gelernte Rettungssanitäter anbieten, die von der Bundesanstalt für Arbeit gefördert werden. Es handelt sich dabei um ein Förderprojekt zur Weiterbildung gering qualifizierter Mitarbeiter. Die Rettungsschule darf diese Maßnahme seitdem durchführen, weil sie mit dem Zertifikat „AZWV“ ausgezeichnet wurde, das für Anerkennungs- und Zulassungsverordnung – Weiterbildung steht.

Der erste Kurs, bei dem sich 16 Rettungssanitäter aus dem DRK-Kreisverband Uelzen zu Rettungsassistenten qualifiziert haben, wurde Ende Mai erfolgreich abgeschlossen. „Dafür mussten sie seit November 2010 an 420 Unterrichtsstunden in unserer Bildungseinrichtung teilnehmen und in 270 Stunden Klinikpraktika absolvieren, die diesmal im Klinikum Uelzen, dem Herz- und Gefäßzentrum Bad Bevensen sowie dem Altmarkklinikum Salzwedel stattfanden“, erklärt der Schlulleiter Ralf Seebode. Die Absolventen haben mit dieser Schulungsmaßnahme zusätzliche Kompetenzen erworben, so dass sie jetzt dem Notarzt assistieren und auch medizinische Maßnahmen bei Notfällen selbstständig durchführen dürfen, wie zum Beispiel einen intravenösen Zugang legen. Außerdem können sie nun einen qualifizierten Berufsabschluss vorweisen. Als Rettungssanitäter waren sie hingegen schwerpunktmäßig für den Krankentransport zuständig.

„Meine Kollegen und ich sind dem DRK-Rettungsdienst in Uelzen sehr dankbar, dass er uns für diese Qualifizierungsmaßnahme ein halbes Jahr freigestellt hat. Es ist ein wichtiger Beitrag, um meine berufliche Zukunft zu sichern. Als Familienvater von zwei Kindern ist das ganz wesentlich“, erklärt Björn Busenius (33), einer der Teilnehmer. Kurt-Jörg Sohnemann, Leiter des Uelzener Rettungsdienstes vom Deutschen Roten Kreuz, freut sich ebenfalls über diese Qualifizierungsmöglichkeit für seine Mitarbeiter an der Schule in Goslar und über die Förderung durch die Arbeitsagentur: „Mit der Ausbildung zum Rettungsassistenten haben wir einen weiteren wichtigen Schritt unternommen, um die Qualifikation unseres Rettungsdienstpersonals zu erhöhen und nachhaltig zu sichern.“ Die Wettbewerbsfähigkeit des DRK im Landkreis werde dadurch ebenfalls gestärkt.

Weitere Informationen zu den nächsten Lehrgängen, die von der ARGE gefördert werden, sowie zum kompletten Angebot der DRK-Rettungsschule in Goslar erhalten Sie unter: Tel. 05321 37140, E-Mail This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. www.rettungsschule.de



Neuer Miet-RTW bei Mittelstädt in Dienst gestellt

Den Kunden der Firma Mittelstädt SCR GmbH steht ab sofort ein neuer RTW auf Basis eines
Mercedes-Benz Sprinter 516 CDI zur Verfügung. Mit einem hochwertigen Kofferaufbau der
Produktionsreihe TIGIS Ergo der Firma AmbulanzMobile bietet er allen Komfort auf dem
neuesten Stand der Technik.

Kompromisslos wird auf Sicherheit, Qualität und Funktionalität gesetzt. Modernste Medizintechnik
sorgt im Notfall für optimale Hilfeleistung am Patienten. Unter anderem stehen
ein Zoll-Defi der M-Serie (CCT), ein WM Medumat CapnoVol, eine WM Accuvac sowie eine
Stollenwerk Fahrtrage zur Verfügung. Auf Wunsch können weitere Medizintechnik oder
auch Kundengeräte verbaut werden.

Zusätzlich ist der RTW mit einer Vier-Balg-Komfortluftfeder mit Volumennachdämpfung
ausgestattet. Diese Eigenentwicklung aus dem Hause Mittelstädt ist für den absolut schonenden
Patiententransport optimiert.

Seit über 20 Jahren steht der Name Mittelstädt im Bereich Sonderfahrzeuge für Qualität
und Zuverlässigkeit. Gerne informieren wir Sie umfassend auch über weitere Angebote.
Von Fuhrparkservice, Schadenmanagement, und Hygiene bis hin zu diversen Seminarangeboten
und Workshops.
Weitere Informationen unter www.s-c-c.de oder Tel.: 07134 – 912 200

Download der Original-Pressemeldung hier.

Gewalt gegen Polizisten und Feuerwehrleute (PM 257/11 vom 08.07.11)

Bayerisches Staatsministerium des Innern

Gewalt gegen Polizisten und Feuerwehrleute (PM 257/11 vom 08.07.11)

Innenminister Herrmann begrüßt Berliner Entscheidung: "Gewalt gegen Polizisten,
Feuerwehrleute und Rettungskräfte wird endlich härter bestraft"

"Unsere Forderungen, dass Angriffe auf Polizeibeamte sowie auf Hilfeleistende
der Feuerwehr und des Rettungsdienstes härter bestraft werden sollten, sind
nunmehr umgesetzt worden," so Innenminister Joachim Herrmann und begrüßt damit
die Entscheidung des Bundestages. "In den letzten zehn Jahren hat die Gewalt
bundesweit und in Bayern stark zugenommen. Das dürfen wir nicht einfach so
hinnehmen." 2010 wurden in Bayern zum Beispiel 1.638 Polizisten verletzt, 31
davon sogar schwer.

Herrmann: "Aufgrund einer gemeinsamen Bundesratsinitiative von Bayern und
Sachsen wurde nun beschlossen, die Strafandrohung für Widerstandshandlungen von
zwei auf drei Jahre Freiheitsstrafe zu erhöhen." Ergänzt wurde die
Strafvorschrift noch durch den Begriff der gefährlichen Werkzeuge. Somit kann
noch härter bestraft werden, wer beispielsweise ein Taschenmesser mit sich
führt, um es bei der Gewalttat auch zu verwenden oder mit seinem Auto einen
Polizisten überfahren will. Neben den Polizisten wurden nun auch Feuerwehrleute
und Rettungskräfte vor tätlichen Angriffen bei Hilfseinsätzen geschützt.

Jetzt sieht Herrmann die Justizbehörden in der Pflicht, die Gewalttäter schnell
und konsequent zu bestrafen: "Unsere Devise heißt: Wir müssen die schützen, die
uns schützen und uns helfen!"


Quelle: http://www.stmi.bayern.de

3. Fachtagung „Technische Rettung aus Kraftfahrzeugen Technik – Taktik – Standards“

Verein für Fahrzeugsicherheit Berlin und Berliner Feuerwehr laden ein:
Vorträge – Fachausstellung – Crashversuche – Vorführungen – Industrieausstellung

07.09.2011 10:00-17:00 Uhr und 08.09.2011 09:00-16:30 Uhr
Technische Universität Berlin ILS-Kraftfahrzeuge
Gustav-Meyer-Allee 25, Gebäude 13, 13355 Berlin

Themen:
Alternative Antriebstechniken / Passive Fahrzeugsicherheit heute / Einsatztatik – Richtlinie und Standards / Rettung aus Sonderschutzfahrzeugen  /  
Zusammenarbeit Medizin+Technik / Sicherheitsrisiken im Einsatz / Kindersicherheit

Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt! Wir bitten um verbindliche Anmeldung.
Die Kosten betragen 145 €, für beide Tage. Inbegriffen sind Tagungsunterlagen, Mittagessen, Getränke und Nachmittagssnack. Auf Anfrage geben wir gern Hinweise zu Unterkünften

 

Anmeldung auf www.fahrzeugsicherheit-berlin.de 


Ansprechpartner:

Herr Gerd Müller 030-692057 211 - This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.  

Herr Rolf Erbe 030-387 288 22 - This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.  

Von Alzheimer, Migräne und Parkinson bis Schlaganfall: Neurophysiologen informieren auf neuer Homepage Ärzte, Studenten und Patienten

Von Alzheimer, Migräne und Parkinson bis Schlaganfall: Neurophysiologen informieren auf neuer Homepage Ärzte, Studenten und Patienten

 

Darmstadt – Ab sofort steht die Internet-Plattform www.dgkn.de in neuem Design und mit vielen zusätzlichen Inhalten online. Das Angebot der Deutschen Gesellschaft für klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) bietet jetzt noch mehr Informationen. Denn seit April können sich nicht nur Neurophysiologen in Klinik und Praxis kundig machen sondern auch Studenten, Patienten und Angehörige. Hier lesen sie über Diagnosemethoden und Therapien bei Alzheimer, Epilepsie, Migräne, Parkinson oder Schlaganfall. Junge Mediziner finden aktuelle Preisausschreibungen und Stipendien. Mit der neuen Internetseite erweitert die DGKN ihr Leistungsangebot für Mediziner, Studenten und Patienten. Weitere aktuelle Inhalte sind für die nächsten Monate geplant.

Mit ihrem neuen Internetauftritt spricht die
Deutschen Gesellschaft für klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung neben ausgebildeten Neurophysiologen jetzt noch stärker den Nachwuchs und Patienten an. Neurologische Erkrankungen wie etwa Schlaganfall, Depressionen und Demenz betreffen heute einen Großteil der Bevölkerung. Dabei helfen Neurophysiologische Methoden wie etwa die Elektrokrampftherapie, Ultraschall, Kernspintomografie sowie Hirn- und Magnetstimulationen Fehlfunktionen der Nerven zu korrigieren. Die DGKN erklärt diese und weitere Diagnose- und Therapiemöglichkeiten der Neurophysiologie leicht verständlich in ihrer Rubrik für Patienten.

 

Neu dazugekommen sind zudem Informationen für Studenten und angehende Neurophysiologen. Der Nachwuchs erfährt hier, welche Stipendien und Preise für junge Wissenschaftler im Bereich der klinischen Neurophysiologie ausgeschrieben sind. Für eine erfolgreiche Weiterbildung stellt die DGKN Richtlinien, Ausbildungsbücher, Prüfungswissen und Antragsformulare zum Download bereit.

 

Aber auch für Mitglieder und Interessierte hat die Fachgesellschaft ihr Informationsangebot im Internet erweitert. Direkt auf der Startseite finden sie aktuelle Nachrichten aus der Wissenschaft, Pressemitteilungen der DGKN, Stellenangebote und anstehende Termine. In der Presse-Rubrik können sie nachlesen, was die Medien über das Fachgebiet berichten. In den nächsten Monaten plant die Fachgesellschaft ihr Internet-Angebot kontinuierlich zu erweitern.

Rettungsfahrzeuge in den USA

Auch die USA haben schöne Rettungsfahrzeuge. Der Link zeigt Fahrzeuge die kürzlich von wheeled coach ausgeliefert wurden.
http://www.wheeledcoach.com/recent_deliveries.html

Bundesrat beschließt Feuerwehrführerschein für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen

Bundesrat beschließt Feuerwehrführerschein für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen – Joachim Herrmann: "Große Erleichterung für Feuerwehren, Rettungsdienste und Hilfsorganisationen – Bayern arbeitet mit Hochdruck an Umsetzung"

Der Bundesrat hat heute dem Gesetzentwurf für einen Feuerwehrführerschein für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen und Fahrzeuge mit Anhängern zugestimmt. Joachim Herrmann: "Bayerns Beharrlichkeit hat sich ausgezahlt. Der Einführung eines Feuerwehrführerscheins für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen steht jetzt nichts mehr im Weg. Für unsere Feuerwehren, Rettungsdienste und Hilfsorganisationen bedeutet das eine große Erleichterung. Da alle und nicht nur die Feuerwehren vom neuen Führerschein profitieren werden, handelt es sich um einen echten Helferführerschein." Der Innenminister versprach, die für die Einführung des neuen Führerscheins im Landesrecht erforderliche Verordnung schnellstmöglich auf den Weg zu bringen. Das Innenministerium arbeite bereits mit Hochdruck an einem Verordnungsentwurf, der die organisationsinterne Ausbildung für den Führerschein näher regelt. "Ich will die Verordnung dem Ministerrat möglichst noch vor der Sommerpause vorlegen. Denn die neuen Führerscheine sollen so schnell wie möglich erteilt werden können", so der Innenminister.

Auf maßgebliche Initiative Bayerns wurde im Jahr 2009 der sogenannte "Feuerwehrführerschein" für Einsatzfahrzeuge bis 4,75 Tonnen geschaffen. Für das Führen solcher Einsatzfahrzeuge genügt danach eine organisationsinterne Ausbildung und Prüfung. Für Bayern war das allerdings von vornherein nur ein erster Schritt. Eine Regelung auch für Einsatzfahrzeuge bis 7,5 Tonnen und Gespanne war mit dem damaligen SPD-Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee aber nicht zu machen. Im Sommer 2010 hat Bayern dann erneut eine Bundesratsinitiative ergriffen, um den "Feuerwehrführerschein" auf Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen sowie auf Fahrzeugkombinationen auszuweiten. Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer hat den bayerischen Gesetzesvorschlag weitgehend aufgegriffen und in den Bundestag eingebracht. Dort wurde er im Dezember 2010 beschlossen.

Auch beim neuen Führerschein soll die Schulung und Ausbildung, wie bereits bei Einsatzfahrzeugen bis 4,75 Tonnen, in die Hände der Verbände gelegt werden. Wegen der gesteigerten Anforderungen an das Führen eines Fahrzeuges bis 7,5 Tonnen soll die Ausbildungsdauer aber länger sein als bei Fahrzeugen bis 4,75 Tonnen (dort 4 Einheiten a 45 Minuten). Herrmann: "Ich weiß die Ausbildung bei unseren Feuerwehren und Hilfsorganisationen in den besten Händen. Sie sind sehr verantwortungsbewusst und legen größten Wert auf eine gute Ausbildung. Mit dem neuen Führerscheinen werden wir die Einsatz- und Leistungsfähigkeit unserer Helfer dauerhaft sichern."